Das Projekt Archfactory

Das Projekt Archfactory ist seit dem Jahr 2008 aus einer Studie eines Kleinstwohnhaus entstanden.

Ziel war es, optimierte Grundrisse für den Wohnungsbau zu schaffen die allen Anforderungen an Flexibilität, Ökologie sowie weitere Kriterien wie die Barrierefreiheit erfüllen.

Aus einer Studie eines Kleinstwohnhauses ist nunmehr in sechszehn Jahren eine komplette Produktfamilie entstanden.

Aus dem Kleinstwohnhaus entwickelte sich im Laufe der Zeit ein Baukastensystem. Schnell wurde mir klar, dass sich in einem Baukastensystem Grundrisse beliebig tauschen lassen, wenn gleiche Grundbedingungen eingehalten werden.

Das Projekt Archfactory habe ich als Einzelkämpfer in nunmehr zehn Jahren entwickelt. Ich habe die Hoffnung das sich das Projekt nach dem Start am Markt positiv entwickelt.

Die Planungen sind in unzähligen Planungsprozessen immer wieder optimiert worden. Durch eine ständige Verbesserung wurde eine optimierte Planung von Wohn- und Geschäftsbauten im Baukastenprinzip errreicht.

Nach Beginn der Studie eines Reihenhauses mit einer Hausbreite von 5,425 m stellte sich bald die Problematik der Abstandflächen des vorliegenden Treppenhaus.

Das vorliegende Treppenhaus ermöglicht es vom Grundsatz bei allen Haustypen eine flexible Nutzung als als Einfamilienhaus , Mehrfamilienhaus oder Eigentumswohnungsanlage zu ermöglichen.

Die Studie berücksichtigte zudem nunmehr mit veränderter Breite die Erfordernisse der Abstandsflächen und des Brandschutzes.

Ein weiterer Optimierungsprozess betraf die Barrierefreiheit. Ziel war es das erste Obergeschoss mit einem Treppenlift barrierefrei zu erschließen. Die Treppenläufe wurden so verbreitert das auch nach Einbau eines Treppenliftes eine ausreichende nutzbare Treppenbreite übrig bleibt.

Erneut veränderte sich die Hausbreite.

Nach einigen weiteren Prozessen war die wirtschaftlich günstigste Hausbreite für Reihenhäuser und Doppelhaushälften gefunden.

Nunmehr sind alle Reihenhäuser 6,225m breit. Doppelhaushälften benötigen auf Grund des erforderlichen Schall- und Wärmeschutzes 6,475 m Hausbreite.

Die nächste Optimierung betraf die Optimierung der Dachflächen für Photovoltaik. Schnell wurde auch hier die wirtschaftlichste Dachform gefunden. Das Ergebnis ist die Hausvariante Village. Dieser Haustyp wurde als erstes als ein- und zweigeschossiger Haustyp entwickelt.

Das Ergebnis überzeugte mich als Architekt und Sachverständiger für Barrierefreies Bauen.

Nicht jedoch meinen Vater. Dieser bemängelte das in den Doppelhaushälften und den Reihenhäusern kein Platz für eine Aufzugsanlage vorgesehen war.

Erneut machte ich mich daran die Planung zu prüfen.

Nachdem ich zunächst die Umsetzung als unmöglich betrachtete fand ich einige Zeit später tatsächlich eine Lösung für die Aufzugsanlage.  Nunmehr können fast alle Haustypen vom Keller bis zum Dachgeschoss barrierefrei nach DIN 18040-2 R mit Aufzug erschlossen werden.

Ohne seine Sichtweise : 

Geht nicht ?  – Gibt es nicht !

wäre nicht die Planung der weltweit ersten barrierefreien Reihenhäuser entstanden.

Es sind noch viele weitere Haustypen im Entwurf. Diese werden nach veröffentlicht. Schauen Sie regelmäßig auf die Homepage und entdecken Sie neues !

Ich hoffe das unter den Hausserien auch ihr persönlicher Favorit dabei ist.

Volkmar Ortlepp

Dipl. Ing. (FH) Architekt

Sachverständiger für Barrierefreies Bauen

Neuss im Januar 2026